31. März 2010
Ja, so vergehen die Wochen. Ich war nicht hier, denn ich habe mir Gedanken gemacht. Eine wichtige Folge davon ist MEINE ABSAGE AN DEN FREIZEIT-STRESS! Lini und David: Ihr habt es gewusst, nur leider hab ich Eure Ratschläge (”Mann, Anne - mach Dir doch nich immer so nen Stress!”
) nicht gleich in allen Ausmaßen verstanden. Doch ab jetzt ist mir meine freie Zeit (die Nicht-Arbeits-Zeit) h-h-heilig. Darin wird nur noch das lebenswichtig Unvermeidliche erledigt. Alles - wirklich ALLES - andere ist fakultativ. Es kommt nicht auf die TO DO Liste und wird nach jeweiliger Laune durchgeführt: Dazu zählt vorallem FAULENZEN. Das wird auch ausruhen oder Reserven auffüllen genannt.
Zeit ist ein Container, den man nur eindimensional füllen kann: da ist nach links und rechts kein Platz. Es gibt nur “eine Spur”, in der man Tätigkeiten in eine Richtung irreversibel einstapeln kann und eine Tätigkeit baut auf der anderen auf. Man braucht zwischendurch Stabilisatorelemente, denke ich.
Nochwas: In Beitrag 1 schrieb ich: Ich bin auf der Suche nach […] Spaß […]. Das nehme ich zurück. Mr. X hat mir mal gesagt, junge Mädchen wie ich (
) sollten fröhlich ihr Leben genießen und ne großartige Zeit haben. Da er selber dies mit Partying verbindet, nehme ich an, er rät mir das auch. Allerdings kommt mir die Einstellung ein wenig “zu sehr gewollt” vor. Ich mache, was ich möchte! Spaß haben ist für mich kein Muss. Ich liebe FREIHEIT. Das heisst nicht, alles mitzunehmen, sondern: zu tun, was ich möchte, ohne Konventionen. Kein ” Ich bin jung: ich sollte fröhlich mein Leben genießen, Party machen, AUFREGEND SEIN.” Das heisst nicht: Du darfst nicht, so macht man das nicht, Du musst! Es ist nicht einfach ”frei zu sein”, aber: Der einfache Weg, ist nur am Anfang geteert!
In diesem Sinne: Sei stark, lieber Leser und lass Dich nicht von Konventionen jagen!
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7. März 2010
Jaaaaa!!!! Sie hat einen Job! In letzter Sekunde in der letzten Woche - kurz vor der Stellenlosigkeit - nahtloser Uebergang in den neuen Job. Jetzt geht es los: sesshaft werden in er neuen Stadt! Im neuen Land
Jaaaaa !!!!
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26. Februar 2010
Darling, just don’t put down your guns yet,
if there really was a God here,
he’d have raised a hand by now.
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23. Februar 2010
Als ich mal, vor vielen Jahren aus nicht lebensbedrohlichen Gruenden, beim Psychologen war, meinte dieser ich solle Aktivitätentagebuch fuehren. Ich soll aufschreiben, was ich tue im Laufee des Tages und wie es meine Stimmung beeinflusst. Anschliessend soll ich die Aktivitaeten, die meine Stimmung heben, moeglichst oft tun. Ein Rat, dem ich natuerlich nicht gefolgt bin. Natuerlich. Mein Naturell und meine Erziehung streben das schmerzhafte Leben an. Ein Leben im Sinne der Aufopferung. Aufopferung fuer die Karriere (mein Naturell) und für andere (meine Erziehung, mein Glaube, meine Wervorstellung). Aber der Versuch im Sinne der Aufopferung zu leben, scheiterte: Ich schaffe es nicht: Ich stoße auf dem steilen Pfad des Versuchens an meine eigenen Grenzen, pralle ab, rolle zurueck, versuche es erneut, rolle zurueck… so weit, so gut: altes Leben. Es wird Zeit diesen Pfad schleunigst zu verlassen. Es ist okay, etwas fuer die Karriere und etwas fuer andere zu tun, aber nur solange man sich gut dabei fühlt. Ich werde jeden Tag analysieren, was ich getan hab und wobei ich mich gut gefuehlt habe. Diese Dinge werden dann meine “neuen Hobbys”
: neues Leben. Ganz egoistisch. So wie ein EIGENES Leben sein sollte.
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22. Februar 2010
Der Weg des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang geteert.
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17. Februar 2010
Ich liege auf dem Bett und esse Schokolade. Ich esse generell VIEL in letzter Zeit. Zu viel. Stressbewältigung! Ich mag meine Situation nicht: Ich bin Job-los….in einer Woche und zwei Tagen! Es nagt an mir. Momentan schlingere ich mehr durchs Leben als durchs Leben zu gehen. Ich fühle mich wie auf einem eisigen Pfad. Jeder Meter birgt die Gefahr auszurutschen. Mein Tag ist auch mehr eine Schlinger-Partie: Ich bin desorientiert. Meine Gedanken können sich nicht fokussieren. Ich weiss nicht, was wichtig ist. Heute kam dann der rettende Einfall: kleine Holzpfähle in erreichbaren Abständen in den Pfad rammen - so, dass man sie als Stütze verwenden kann um halbwegs gerade ans Ziel zu kommen. Meine Holzpfähle bestehen derzeit aus einer ordentlich durchdachten TO-DO-Liste und Sport. Jawohl Sport. Wenn man sich möglichst an die TO-DO-Liste hält und dem Drang nach Bewegung in die Tat umsetzt, gibt einen das das Gefühl von Halt in einer ansonsten haltlosen Welt. Haltlos weil orientierungslos: seit zwei Monaten und 15 Tagen (!) Single. Vorher: bedingungsloser Glaube an die gemeinsame (langweilige) ewige Zukunft mit einem Menschen, der nicht zu mir passt. Man stelle sich bitte einmal den Schock vor, den ich durchlitten habe, als mir das selber klar wurde! Haha, dummes Kind! Haltlos, weil ich in einer neuen Welt lebe: eine neue Stadt, ein neues Land und Menschen, die ich maximal 5,5 Monate lang kenne! Keine engen Freundschaften seit dem. Ich komme gerade von der Uni…keine Berufserfahrung, keine finaziellen Rücklagen, kein Zuhause, das im Heimatland zurückgeblieben ist - ich denke, dass sind Gründe zu schlingern…und dann noch das Verlangen nach dem männlichen Part im Leben…oder halt im Bett
Nunja, und so teile ich mein Bett eben nur mit Schokoladensplittern und befürchte, dass meine neuen Hosen schon nächste Woche zu eng sein werden!
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13. Februar 2010
“Macht man sich als Frau da nicht Gedanken, Anne-lein…..?!” - Gute Freunde erkennt man daran, dass sie Dir auch die harten Fakten HART presentieren. Obwohl das Wort HART an dieser Stelle absolut fehlplatziert ist. NICHTS WAR HART. Zum zweiten Mal in zwei Wochen bei zwei Versuchen: ein Bett-Reinfall! Er konnte nicht: Er braucht ne laengere Vorlaufzeit um richtig loslegen zu koennen! Ja, und als Frau macht man sich da natuerlich Gedanken!!! Letzte Woche zuviel Alkohol, diese Woche zuwenig Vorspiel! Aber trotzdem blieb ich meinem Lieblingsfreund David gegenueber standhaft: “Nein, ich als Frau mach mir keine Gedanken: Ich muss eben besser auswaehlen!” An dieser Stelle sollte ich noch einmal erwaehnen, dass ich zwar schon ungefaehr 50mal vor einem One-Night-Stand gestanden habe, aber (in meinem alten Leben) immer kurz vorher abgebrochen habe: verschiedenste Begruendungen: nicht rasiert, er hat eine Freundin, zu muede, keine Kondome da, … Jetzt (in meinem neuen Leben) waere ich nicht abgeneigt einen netten Abend mit einem netten One-Night-Stand zu beenden….und im Moment bin ich noch dazu absolut Sex-fixiert (2 Monate 11 Tage Single!)….ABER: es funktioniert nicht! Und es liegt nicht an einer meiner schoenen Ausreden! Ich versuche es kein drittes Mal mehr! Ein Scheitern waere der Untergang meines Selbstwertgefuehls!
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7. Februar 2010
Einfuehrung Mein Name ist Anne. Ich bin 25. Ich bin seit 2 Monaten und 4 Tagen Single. Ich lebe in meiner neuen Stadt seit 5 Monaten und 10 Tagen. Ich bin auf der Suche nach einem Job, Spaß und dem Sommer. In der angegebenen Reihenfolge –eigentlich!!! Aber wie das Leben so spielt….
Normalerweise lebe ich in Langzeitbeziehungen: das ist mein natürliches Biotop: schön kuschelig…aber anstrengend, wenn es eben nicht so richtig passt! Deswegen mein Entschluss: Schluss damit!
Ironie des Schicksals:Wenn man Samstagmittag gegen ein Uhr noch so betrunken ist, dass man Hunger und Appetit verspürt, aber nicht essen kann, weil es zu schwer fällt den Mund zu öffnen, hatte man wahrscheinlich eine lange Nacht. Wenn man noch so betrunken ist, dass man sich selbst als absolut Verkehrs-untauglich einschätzt und das Fahrrad lieber eine Stunde lang nach Hause schiebt als zu fahren, war wahrscheinlich mehr Alkohol als angebracht im Spiel! Und genau das war gestern Nacht der Fall!Es sollte mein glamouröser offizieller Auftakt ins Single-Leben sein: Koste es, was es wolle! Um genau zu sein, hat es relativ viel gekostet: 30 Euro oder mehr? Und noch dazu den Mut einfach mit irgendjemanden das oberste Alkohollevel zu erreichen um anschließend meinen ERSTEN (ja, ersten!) One-Night-Stand zu zelebrieren! Normalerweise habe ich nämlich keine One-Night-Stands – und wenn es doch mal zu der Situation kam, dass ich mit jemanden im Bett gelandet bin, habe ich einfach kurz vorm Akt: „Wir sollten das, glaube ich, nicht tun.“ gesagt. Glorious!Nun, gestern allerdings wollte ich mit meinen Gewohnheiten brechen: also Alkohol, Alkohol, Alkohol und los! Und man stelle sich vor: Es passierte nichts! Nichts! Nichts! Nichts! Der gute Mann, in dessen Bett ich mich begeben hatte, konnte nicht! Zu viel Alkohol, Alkohol, Alkohol! Und ja, traurig genug, wache ich 12 Uhr auf – völlig zerstört (so schlecht sah ich noch nie aus) und bin immer noch zu betrunken, um meine Kleidungsstücke in seinem 6 Quadratmeterzimmer (!) innerhalb einer halben Stunde wieder zu finden und zu gehen!
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7. Februar 2010
1. Ich bin hoffnungslos joblos…Angst…reine Angst…nur noch 3 Wochen mit nem Job…danach: hoffnungslose Arbeitslosigkeit ohne Anspruch auf Geld vom Staat, da man ja nicht mehr im Heimatland lebt……ohhhhhh, was soll ich tun?
2. Ich bin verliebt. In meine neue Stadt verliebt! Grossartig! Sie ist toll: shoppen, Kultur, kurze Wege und nette Menschen…mmmmmmhhhhh…verliebt!
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